
Der Panoz Esperante GTLM

Der Panoz Esperante GTLM

Mit einem Ferrari 430 GTC startet Dominik Farnbacher in der Le Mans
Series |
American Le Mans Series
Wer kennt sie nicht, die 24 Stunden von Le Mans? Der seit 1923 ausgetragene französische Langstrecken-Klassiker lockt Jahr für Jahr mehrere hunderttausend Zuschauer an die Strecke. Ob in Europa, Asien oder Amerika: „Le Mans“ ist überall auf der Welt ein Begriff.
Dem amerikanischen Geschäftsmann Don Panoz war es aber zu wenig, die Le Mans-Prototypen nur einmal im Jahr zu erleben. Selbst von der „Faszination Le Mans“ in den Bann gezogen, schuf Panoz 1999 mit der American Le Mans-Serie (ALMS) eine weitere Bühne für diese spektakulären Sportwagen - und das mit demselben technischen Reglement wie in Le Mans. Damit können Hersteller und Teams ihre Fahrzeuge nicht nur einmal im Jahr beim Saisonhöhepunkt in Le Mans an den Start bringen.
Der Reiz dieser Rennen liegt unter anderem darin, dass vier unterschiedlich starke Fahrzeugklassen im selben Rennen starten.
Das wäre praktisch so, als würde man die Formel 1, Formel 3 und DTM zusammen starten lassen - Eine interessante Vorstellung. Dabei kämpfen sie sowohl um den Gesamtsieg als auch um den Sieg in den einzelnen Klassen.
Zehn Rennen in Nordamerika zählen zur ALMS, darunter die 12 Stunden von Sebring und das „Petit Le Mans“ in Road Atlanta sowie zwei Rennen in Kanada. Die meisten ALMS-Rennen führen über die Distanz von 2:45 Stunden und sind damit ein Mix aus Sprint- und Langstrecken-Rennen. Mit 12 Stunden ist Sebring das längste Rennen der Serie.
Unter dem Motto „For the fans“ präsentiert sich die ALMS besonders publikumsnah. Vor den Rennen ist die Boxengasse für das Publikum geöffnet und Wagen und Fahrer können hautnah erlebt werden. Die ALMS ist ein wahrer Traum für Autogrammjäger und Technik-Freaks - leider nicht bei uns in Deutschland.
Mit der wachsenden Popularität entdecken immer mehr Marken die ALMS: Neben Audi, Cadillac, Chrysler, Lola, Panoz bieten Ferrari, Porsche und Aston Martin den Fans ein imposantes Starterfeld.
Dominik Farnbacher tritt in der GT2 Klasse im Panoz Team PTG mit einem
Panoz Esperante GTLM an.
Le Mans Series
Die Le Mans Serie ist das europäische Erbe der legendären 24-Stunden
von Le Mans und Pendant zur ALMS. In fünf 1.000-Kilometerrennen in
ganz Europa starten Rennfahrzeuge, die dem technischen Reglement des
Le Mans Rennveranstalters Automobile Club de l’Ouest (A. C. O.)
entsprechen.
In der Le Mans Serie können sich die
beiden Erstplatzierten jeder Klasse direkt für den
Langstreckenklassiker 24h Le Mans in der Sarthe Region qualifizieren.
Somit ist die Le Mans Serie in Europa genauso wie die American Le Mans
Serie in Nordamerika und die Japan Le Mans Serie in Japan, der Gipfel
des Langstrecken-Rennsports.
Seit dem Start der Serie 2004 zieht die
Le Mans Serie stetig neue Teilnehmer und Hersteller an. Das
Teilnehmerfeld besteht aus vier Klassen (LMP1, LMP2, GT1, GT2), was
interessante Überholmanöver und spannende Rennverläufe garantiert.
Dominik Farnbacher startet im Team Farnbacher Racing mit einem Ferrari
430 GTC zusammen mit Pierre Ehret und Anthony Beltoise (F).
http://www.lemans-series.com |